Das Omius-Stirnband an den Olympischen und Paraolympischen Spielen in Tokio 2021 - Nachtrag zur Objektgeschichte "Der Stirnkühler PSYGMA"

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Abb. 1: Omius-Stirnband (3. Charge: Anfang Dezember).

Bei den TV-Übertragungen der Olympischen und Paraolympischen Spielen in Tokio der letzten Wochen hatten wir von der Medizinischen Sammlung mehrfach ein Deja-vu-Erlebnis. Immer wieder waren aktive Athletinnen und Athleten mit einem Kopfband zu sehen, das dem Stirnkühler PSYGMA von 1920 gleicht (siehe dazu die Objektgeschichte "Der Stirnkühler «PSYGMA» – Eine Objektgeschichte zum Deutschen Kopfschmerztag am 5. September 2020")

Im Mainstream der Berichterstattung ging es etwas unter, aber eine gezielte Suche führte rasch zum Hersteller OMIUS.

Der Artikel gibt näheren Aufschluss darüber, wie das neue Stirnband funktionieren soll und welcher Aufwand bisher schon in dieses neuen Produkt der Sportmedizin investiert wurde.

Verglichen mit dem PSYGMA sind vielleicht die verwendeten Materialien, auf jeden Fall aber ihre Verarbeitung neu. Die genutzten physikalischen Prinzipien sind allerdings dieselben. Das Echo im Spitzensport ist bisher offenbar positiv. Ob es aber zu einem dauerhaften Verkaufserfolg wird, muss sich erst noch zeigen.

Angeregt vom PSYGMA sollte man vielleicht auch prüfen, ob sich das OMIUS-Stirnband auch zur Linderung von Kopfschmerzen eignet. Verglichen mit dem Ausdauersport wäre das ein potentiell bedeutend grösserer Markt.

Falls der grosse Erfolg kommt: HIER haben Sie zum ersten Mal davon gelesen!

Der PSYGMA blieb vor einem Jahrhundert nur ein knappes Jahr am Markt und war schnell vergessen. Falls dem OMIUS dasselbe wiederfährt: HIER wird es bereits prophezeit!!!